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In dieser 1930 gegründeten Fabrik wurden Erzeugnisse aus der
Früchten des Johannisbrotbaumes verarbeitet. Zu einem hat man die harten Samen
zu Carubin vermahlen und unter dem Lebensmittelzusatzstoff E410 vertrieben.
Dieses dient als Verdickungsmittel in vielen Lebensmitteln wie Soßen,
Suppen, Speiseeis und anderen Süßwaren. Sogar in Bio Produkten ist es
uneingeschränkt verwendbar. Auch die Schoten dieser Frucht wurden weiter
verwendet. Das Fruchtfleisch wurde getrocknet und geröstet und hat dann als
sogenanntes Carob ähnliche Eigenschaften wie Kakaopulver, das in
einheimischen Backwaren gerne verwendet wurde. In der Fabrik
selbst waren noch einige maschinelle Hinterlassenschaften vorhanden, zum
Teil in hölzerner Bauart und noch mit wuchtigen Transmissionsriemen, wie man
sie in der heutigen Zeit nur noch selten finden kann. Die größte
Überraschung bereitete der Fund einer größeren Menge Wertpapiere aus den
Kriegsjahren 1939 & 1943, der von der Ferne zuerst nach einer Ladung
abgelegter Werbewurfsendungen ähnelte ... |