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Das
Dachziegelwerk war meine letzte Urbex-Tour im Jahr 2007. Bei nur 1°C plus,
die ein noch funktionierendes Thermometer Made in China so anzeigte,
konnte die fotografische Erkundung starten. Sofort fällt uns der gute
Zustand der Fabrik auf, in der es so gut wie keine Spuren von Vandalismus
zu finden gibt. Nur erste Demontagearbeiten haben einen Großteil der
Maschinerie verschwinden lassen. Der Rest steht unverändert dort schon
länger und unterliegt dem natürlichen Verfall. Leider ist über Geschichte
und zur Schließung des Betriebes wenig bekannt. Dabei blieben mir die
Trockenkammern in besonderer Erinnerung. Dort waren alle Kammern, bestückt
mit Holzeinlegerosten auch noch mit riesigen Holztüren versehen, welche
man heutzutage nicht mehr allzu oft in dieser Anwendung vorfindet. Auch
das alte Kesselhaus mit seiner antiken Schaltwarte war noch in einem sehr
ursprünglichen Zustand. In den benachbarten Werkstatträumen waren noch die
1/3 Rest des Abschiedstrunkes auf der Werkbank in Form einer Flasche
"Burgen Kümmel" mit samt der Trinkgläser aufgestellt - *Prost* |