|

Die Unternehmensgeschichte begann 1849 mit der
Firmengründung von Philipp Holzmann in Dreieich. Bereits 1856
verlagerte man das Unternehmen nach Frankfurt und gründete 1863 die
Baufabrik in Neu Isenburg. 1873 war Holzmann am Bau des heute noch
beliebten Opernhauses Frankfurt beteiligt, 1907 am Elbtunnel in HH und
1910 bei der Edertalsperre um nur ein paar Beispiele seines Schaffens zu
nennen. 1917 wurde die Philipp Holzmann AG gegründet. Während des
2.Weltkreiges profitierte das Unternehmen unter Einsatz von
Zwangsarbeitern stark am Baubedarf der Nationalsozialisten. In der
Nachkriegszeit beteiligte sich die Philipp Holzmann AG an der Gründung
der Frankfurter Trümmerverwertungsgesellschaft, die aus Bauschutt neues
Baumaterial herstellte. Weitere verkehrstechnische Projekte aus der Zeit
waren Baubeteiligungen am Flughafen und der U-Bahn in Frankfurt. Im Jahre
das 150-jährigen Bestehens werden erste Anzeichen der Finanzkrise
deutlich: 2,4 Milliarden Verluste durch Missmanagement. Selbst
Rettungsversuche durch die Bundesregierung unter Führung von Kanzler
Schröder konnten die entgültige Insolvenz am 21.März 2002 nicht
aufhalten. Heute wird das über 500 000 m² große Werksgelände
abgerissen und teilweise durch einen Neubau eines Logistikzentrums für
den Flughafen umgenutzt. Meine Bilder dokumentieren den rechten rot
markierten Bereich auf dem Luftbild. Der linke Teil ist schon vom
Erdboden verschwunden, der Mittelteil noch teilweise genutzt.
|