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An der Heidenschanze, dem
ältesten Siedungsgebiet von Dresden, stand schon im 17. Jahrhundert ein
Mühle, die 1770 von der sächsischen Armee als Pulvermühle umgenutzt
wurde. In dieser Zeit zerstörte eine Explosion diese
Produktionsstätte. In späteren Jahren als Garnisonsmühle wurde dort
Getreide gemahlen und erstmals Brot gebacken. 1903 wurde die
Produktion in die Großbäckerei der Gebrüder Braune mit einbezogen.
1917 entstand für diese der bis heute erhaltene Siloturm. Während der
Zeit der DDR wurde der Betrieb enteignet und als Betriebsteil
Heidenschanze dem VEB Getreidewirtschaft Dresden angeschlossen. Schon
vor der Wende wurde die Produktion der Mühle eingestellt und das
Silogebäude nur noch als Lager verwendet.
Heute ist ein Teil der Mühle ausgebrannt, und der andere durch Einsturz
stark beschädigt. Der Siloturm an sich ist ausgesprochen gut erhalten.
Nach einem mühevollen Aufstieg (es ist doch höher, als es von außen
wirkt) durch ein zum Teil völlig dunkles Treppenhaus, wird man mit
einem Ausblick über die Weiten des Tals belohnt. auch die bizarr
wirkende Rohrleitungsführung in der Turmspitze habe ich in einem
Panorama festgehalten. |